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| Re : Die Ferne... ohhh gott über das thema zerbrech ich mir seit tagen meinen kopf und hatte schon etliche diskussionen mit meinen eltern darüber. wie die meisten hier wissen will ich ja ein auslandsjahr in die USA nach dem Abi machen mit freunde nchallah. und meine eltern sind total dagegen, von wegen, bist du verrückt, amerika und dann noch alleine, wer weiß wo du dann landen wirst, ou hadha much mte3na usw. usw. ja und glaubt mir ich weiß, dass das für meine eltern und für mich sicher nicht einfach sein wird. und ich kann auch meine eltern verstehen, dass sie sich sorgen machen und da irgendwo dagegen sind. aber es ist nun mal mein wunsch oder besser gesagt mein traum, und es ist ja für mich eine weiterbildung. ich will halt englisch perfekt können und will in die USA, land und leute kennenlernen usw. ich wollte das schon machen, seit dem ich von dem land überhaupt gehört habe. es ist ja nicht nur, dass ich aus spaß dahin gehe. naja ich bin ehrlich gesagt echt verzweifelt und weiß nicht, wie ich sie davon überzeugen kann, vor allem 3ad bin ich noch die einzige tochter hier und wenn es nach meinem vater gehen würde, würde ich wahrscheinlich für immer an seiner seite kleben. ich hab denen gesagt was wenn ich weit weg in deutschland studieren muss, meinetwegen frankfurt, müchen oder so, dann bin ich ja auch nicht die ganze zeit zu hause, ja das versteht dann meine mutter und findet das in ordnung. gut frankfurt und amerika ist vllt. kein so gutes beispiel aber trotzdem.ou baba, er sagt noch zu mir, du wirst in düsseldorf studieren, und ich: ja dann werd ich trotzdem dahin ziehen baba. er: nöö du kannst dann schön jeden tag mit dem zug fahren. lol is klar hab ich mir nur gedacht. bilahi was soll ich machen??
__________________ "Keiner von euch ist gläubig, bis er für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht." |
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| AW: Die Ferne... Eso !! woher soll ich anfangen ? ich weiß auch nich ,ob ich in der Verfassung bin , um auf deine Fragen zu beantworten ,die sind genau die Fragen , worauf ich bis jetzt keine Antworten finden kann . versuch nun nicht emotional zu sein . Ich werde auch keine Autobiographie schreiben , obwohl ich es brauche damit ich die Wut in mir rauslassen kann . die Heimat verlassen Fürs Studium !! Klingt interessant , und es ist auch ! Eine sehr gute Erfahrung fürs Leben . Jede Erfahrung hat Vorteile und Nachteile , das gute und das schlechte. Aber nicht jeder Mensch , in der lage ist , "Fremd in einer neuen Welt sein" auszuhalten . vor allem wenn die Person eine Frau und einer Familienmensch ist. Was mich betrifft ,hatte seit Jahren vor , dass ich im Ausland studieren werde , die Idee kam nicht so ,die guten Noten in der Schule und mein Ehegeiz waren schuld daran . Mein Vater war total dagegen ( bis jetzt übrigens ), meine Mutter und mein Opa konnten ihn überzeugen (Obwohl , dass mein Vater auch damals im Ausland studiert hat). Ich gebe ihn auch recht muss ich sagen , hab aber nie gezeigt , dass ich es bereue oder so .und ich bereue es auch wirklich nicht . Alle Anfang ist schwer , und meine ersten Monaten in Deutschland waren es auch . ich kannte das Land nicht , kein Deutsch , keine Familie , Keine Freunde ...nichts , du hast nur Geld , Zeugnisse , ein Gehirn und du musst mit den drei sachen was basteln. wie , wo , wann? ...hatte keine Ahnung . Eine existenz zu Grüden war der schwierigste Schritt , nachher läuft alles ziemlich glatt . wie ich mich hier fühle ? ich will nicht pauschalisieren , das hängt von der Person ab , und vielen anderen Umständen , ob man sich im Ausland gut fühlt oder nicht . Nach zwei Jahren und 8 Monaten ,fühle ich mich nicht gut ,ist ein bisschen übertrieben . ich fühle mich Ok , ich hab eine Aufgabe fertig zu machen , und das war es. Was das Studium betrifft , fuhl mich sehr zufrieden , ich mache was ich wollte , wo ich wollte und genau wie ich wollte . was mein Leben betrifft, ich bin optimistisch , man kann nicht aufeinmal alles haben . Einsamkeit , Heimweh , Hilflosigkeit ,Stress, Depression haben mich während meiner Ferne immer begleitet. Verantwortung ,Vertrauen der Eltern , Angst vor der Entäuschung haben mich richtig gequält. ich musste damit rechnen , dass ich meine Welt nur 2 male im Jahr sehen kann , auch für kurze zeit . Man muss stark sein ,und lernt jeden Tag stärker zu sein. Nach meiner kleinen Erfahrung , werde ich meine Tochter nie alleine ins Ausland schicken , nie im Leben ! ps : Ein kleiner Rat , wenn du ein Land fürs Studium ausuchst, musst du zuerst seine Sprache schon können. das macht alles halb so schlimm. Dernière modification par ribosome ; 09/02/2008 à 01h01. |
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| AW: Die Ferne... @Ribo rabbi m3ak inshallah. kann mir vorstellen, dass es anfangs gar nicht einfach war. ich hab eigentlich nie daran gedacht einmal ganz allein in einem anderen land zu studieren, ein praktikum zu machen oder sonstwas, vielleicht weil ich wusste, dass meine eltern eh nicht damit einverstanden sein werden. jetzt kann ich es mir auch überhaaaaaaaaaaaaupt nicht vorstellen in ein anderes land zu ziehen. ganz alleine. ich könnts nie ertragen, glaub ich. ich wohn ja schon seit 3 jahren alleine in einer anderen stadt und ich hab mich anfangs total verloren gefühlt. ich war einsam, hab fast jeden tag geheult, ich hatte voll die depressionen und hab sogar daran gedacht mein studium zu schmeissen, weils mir irgendwie zu viel wurde. ich hatte heimweh, nichts und niemand gefiel mir. alles nervte mich und dazu war mein studium steinhart. ich hab mich mittlerweile total dran gewöhnt, obwohl ich meine familie und freunde oft vermisse, aber ich denk immer daran, dass ich mich lieber auf mein studium konzentrieren muss, damit ich schnell fertig werde und heimfahren kann. wenn ich also so überlege, was für schwierigkeiten ich hatte, mich nur an eine neue stadt zu gewöhnen und mich einzuleben, dann könnt ich mir erst recht nicht vorstellen in ein anderes land mit ner anderen sprache zu ziehen. vielleicht wärs einfacher, wenn man ein auslandsjahr mit ner guten freundin oder bekannten plant, aber so ganz allein würd ich es mir ehrlich gesagt gar nicht zutrauen. ich weiß auch, dass meine eltern sowas nie oder nur nach langen diskussionen erlauben würden. eine andere stadt war für sie schon schlimm genug. ich kann mich noch erinnern wie mein vater in der wohnung auf und ab gelaufen ist und überlegt hat und meine mutter hat noch nie so geweint, wie an dem tag. sie haben aber zum glück nur 1 tag gebraucht, um sich zu entscheiden und sie haben zugesagt, weil sie genau wussten, dass ich es mir wünsche und nichts anderes studieren will. es ist bestimmt keine schlechte erfahrung und man kann durch sowas bestimmt viel selbsständigkeit erlangen, aber man muss sich vorher wirklich auf viel gefasst machen und schauen, ob man wirklich in der lage ist das alles durchzustehen. manche menschen kommen mit solchen situationen einfacher klar, als andere. bei mir waren die ganzen schwierigkeiten eigentlich zu erwarten, weil ich ein totaler stubenhocker war, der sich immer auf mama und papa verlassen hat und dazu war ich auch nicht besonders kontaktfreudig. also meine schuld, dass alles so schief gelaufen ist. |
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