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Vieux 09/06/2007, 21h30
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Eris Quod Sum
 
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Nemesis a une réputation au-delà de tout renom Nemesis a une réputation au-delà de tout renom Nemesis a une réputation au-delà de tout renom Nemesis a une réputation au-delà de tout renom Nemesis a une réputation au-delà de tout renom Nemesis a une réputation au-delà de tout renom Nemesis a une réputation au-delà de tout renom Nemesis a une réputation au-delà de tout renom Nemesis a une réputation au-delà de tout renom Nemesis a une réputation au-delà de tout renom Nemesis a une réputation au-delà de tout renom
Interaktives Papier reagiert auf Berührung

Fass! Mich! An!
Wenn das Ernst Litfaß noch erleben könnte! Der Erfinder der gleichnamigen Werbesäule würde aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Jetzt lernen Werbeplakate und Infotafeln nämlich sprechen. Und singen. Auch Umweltschützer haben Grund zum Jubeln.
Die Postkarte erzählt vom Urlaub der Freundin oder spielt Musik aus dem Urlaubsland - alles denkbar

Wissenschaftler der Mid Sweden University haben laut eigenen Angaben die vierte Generation von Papierprodukten entwickelt. Bei „Paper Four“ handelt es sich um interaktives Papier, das auf Berührung reagiert und digital abgespeicherte Audio-Informationen wiedergibt. Um das Papier druckempfindlich zu machen, verwendeten die Forscher leitende Spezialtinte.

Es sieht aus wie Papier. Es fühlt sich an wie Papier. Aber in Wirklichkeit ist es ein multimediales Wunderwerk der Technik. Als Prototyp präsentierten die Forscher um Projektleiter Mikael Gullikson eine Werbetafel für Musikalben. Die besteht fast ausschließlich aus Papier und Karton und gibt bei Berührung eines der dargestellten CD-Covers, die auf der „Platte“ enthaltenen Lieder wieder.
Die Druckempfindlichkeit der Papieroberfläche wird durch Tinte erreicht, die Silberpartikel enthält. Dadurch wird sie leitfähig und reagiert, sobald sie berührt wird. Die interaktive Anschlagtafel besteht aus einem drei Zentimeter dicken Kartonkorpus. Hinter dem Blatt mit dem sichtbaren Motiv befindet sich ein weiteres Stück Papier, das mit der Spezialtinte bedruckt und an eine Energiequelle angeschlossen ist.

Anfassen und anhören: Das interaktive Papier funktioniert wie ein Laptop-Touchpad. Wird das Motiv berührt, fließt Strom. Die Wiedergabe der Audiodatei wird gestartet. Der Ton kommt aus ebenfalls aufgedruckten Lautsprechern. Diese werden aus mehreren Schichten leitender Tinte geformt, die über einer Aushöhlung eine Membran bilden.
Vor allem die Werbe- und Touristikbranche sollen mit „Paper Four“ revolutioniert werden. Als schlagendes Argument führt Erfinder Gullikson die geringen Kosten ins Feld. Die Produktion sei günstig, die gedruckten Informationen lassen sich schnell und einfach ersetzen. Und auch Umweltschützer haben Grund zum Jubeln. Nach dem Gebrauch kommen die alten Blätter um Altpapier und können problemlos wieder verwendet werden.

Quelle
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Sometimes I lie awake at night and I ask, "Why me?", then a voice answers "Nothing personal, your name just happened to come up." -- Charlie Brown
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