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| AW: Die Rolle der Frau im Islam Stellung Chadidschas zum Islam Chadidscha hat unter den Ehefrauen des Propheten nicht nur in menschlicher Hinsicht eine Sonderstellung, sondern auch in religiöser Hinsicht. So ist Chadidscha die erste Frau, die an Muhammad (s) und seine Botschaft glaubte. Auch unterstützte sie ihn mit all ihrer Kraft und ihrem Vermögen, bis hin zur Selbstaufopferung in seine Botschaft. Dem entspricht auch ihre besondere Stellung vor Gott: "Wahrlich, Allah übermittelt dir Grüße, o Chadidscha!" lautet beispielsweise eine Überlieferung nach Muhammad (s); an keine andere Ehefrau ist ein ähnlicher Gruß ergangen. Der Qur'an geht in Sure Ad-Duha (93/6-8) auf ihre Ehe mit Muhammad (s) ein: "Hat ER dich nicht als Waise gefunden und dir Obdach gewährt? Und dich herumirrend gefunden und rechtgeleitet! Und dich bedürftig gefunden und reich, gemacht!" Chadidscha trägt den Titel: "Die erste Muslima" und "Die erste Mutter der Gläubigen", wodurch sie vor allen muslimischen Frauen und auch vor den anderen Müttern der Gläubigen ausgezeichnet ist. Als Chadidscha Muhammad (s) und die Welt verließ, hatte die islamische Botschaft bereits festen Boden gewonnen. Sie war nicht nur in ganz Arabien bekannt, sondern auch außerhalb, sogar bis Abessinien, verbreitet. Chadidscha war Muhammad (s) mehr als eine Ehefrau. Zugleich war sie Muhammad (s), dem Waisen, eine Mutter, und Muhammad (s), dem verheißenen Propheten, eine Schützerin, und Muhammad (s), dem Tapferen, eine Inspiratorin, und nicht zuletzt dem Propheten, dem Auserwählten, eine Quelle der Gewißheit, der Geborgenheit, des Friedens und des Vertrauens. |
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| AW: Die Rolle der Frau im Islam Fatima (ra) bint Muhammad salla Allahou 3alayhi wa sallem Fatima war das fünfte Kind von Muhammad (sas) und Chadidscha (r). Sie wurde zu der Zeit geboren, als ihr edler Vater begonnen hatte, lange Zeit damit zu verbringen, sich in die Einsamkeit der Berge um Mekka herum zurückzuziehen, um zu meditieren und über die überwältigenden Geheimnisse der Schöpfung nachzudenken. Das war zu der Zeit, als ihre älteste Schwester Zaynab ihren Cousin Al- `As ibn Ar-Rabi`a heiratete. Es folgten die Hochzeiten ihrer anderen zwei Schwestern Ruqayya und Umm Kulthum mit den Söhnen Abu Lahabs, einem Onkel des Propheten väterlicherseits. Beide, Abu Lahab und seine Frau Umm Jamil, wurden zu flammenden Feinden des Propheten vom Anbeginn seiner öffentlichen Verkündung. Die kleine Fatima sah ihre Schwestern eine nach der anderen das Haus verlassen, um mit ihren Ehemännern zu leben. Sie konnte in ihrem Alter die Bedeutung einer Ehe nicht verstehen und warum ihre Schwestern das Haus verlassen mussten. Sie liebte sie innig und war traurig und einsam, als sie gingen. Man sagt, dass sie von einer Stille und schmerzlichen Traurigkeit eingehüllt wurde. Natürlich war sie auch nach der Hochzeit ihrer Schwestern nicht allein im Haus. Da waren noch Baraka, das Kindermädchen Aminas, der Mutter des Propheten, die seit dessen Geburt bei ihm ist, Zayd ibn Haritha und `Ali, der junge Sohn Abu Talibs, der zu jener Zeit ein Teil von Muhammads Haushalt war. Und natürlich war da noch ihre liebevolle Mutter, die edle Chadidscha (r). In ihrer Mutter und Baraka fand Fatima großen Trost und Geborgenheit. In `Ali fand sie einen „Bruder“ und einen Freund, der gleichwohl den Platz ihres eigenen Bruders Al-Qasim einnahm. Dieser starb während seiner Kindheit. Ihr anderer Bruder `Abdullah, der bekannt war als der Gute und der Reine, der nach ihr geboren wurde, starb ebenso während seiner Kindheit. Trotz allem hatte Fatima mit niemandem zu Hause so viel sorglosen Spaß und Glück, welchen sie mit ihren Schwestern hatte. Sie war ein für ihr Alter ungewöhnlich feinfühliges Kind. |
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| AW: Die Rolle der Frau im Islam Fortsetzung Fatima Mit fünf Jahren erfuhr sie, dass ihr Vater (sas) der Gesandte Gottes war. Als erstes überbrachte er die frohe Botschaft des Islams seiner Familie und seinen engen Verwandten. Sie sollten nur noch Gott, den Allmächtigen, verehren. Ihre Mutter, die wahre Unterstützung und Stärke gab, erklärte Fatima, was ihr Vater tun musste. Ab diesem Zeitpunkt fühlte sie sich ihm noch stärker verbunden und empfand eine tiefe und andauernde Liebe für ihn. Sie sollte oft an seiner Seite sein, in den engen Gassen Mekkas, wenn sie die Ka`ba besuchten oder wenn sie zu heimlichen Treffen der ersten Muslime gingen, die den Islam angenommen hatten und dem Propheten (sas) ihre Gefolgschaft zusicherten. Eines Tages, sie war keine zehn Jahre alt, begleitete sie ihren Vater zum Masjid Al-Haram, der heiligen Moschee. Er stand an dem Platz, der Al-Hijr genannt wird, wandte sein Gesicht der Ka`ba zu und begann zu beten. Fatima stand an seiner Seite. Eine Gruppe von Quraischiten sammelte sich um den Propheten, ganz offensichtlich ohne gute Absichten. Es waren Abu Jahl ibn Hischam, der Onkel des Propheten, `Uqbah ibn Abi Mu`ayt, Umayyah ibn Khalaf und Schaybah und `Utbah, Söhne des Ar-Rabi`ah. Die bedrohlich wirkende Gruppe kam auf den Propheten (sas) zu und Abu Jahl, der Anführer, fragte: „Wer von euch bringt die Innereien eines geschlachteten Tieres und wirft sie auf Muhammad?“. `Uqbah ibn Abi Mu`ayt, einer der Übelsten unter ihnen, meldete sich und machte sich auf. Er kam zurück mit den abscheulichen Innereien und warf sie auf die Schultern des Propheten (sas), während er noch in der Niederwerfung war. Abdullah ibn Mas`ud, ein Gefährte des Propheten, war auch anwesend, doch er war nicht im Stande, etwas zu tun oder zu sagen. Stellt euch vor, wie Fatima sich wohl gefühlt hat, als sie sah, auf welche Art und Weise ihr Vater behandelt wurde. Was konnte sie, ein kaum zehn Jahre altes Mädchen, schon tun?! Sie lief zu ihrem Vater und beseitigte das ekelhafte Zeug und stellte sich dann entschlossen und vor Wut schäumend vor die Gruppe der streitsüchtigen Quraisch und empörte sich gegen sie. Nicht ein Wort sagten sie zu ihr. Der edle Prophet (sas) hob sein Haupt von der Niederwerfung und beendete sein Gebet. Dann sagte er: „Oh Herr, mögest du die Quraisch bestrafen!“ und wiederholte diesen Fluch drei Mal. Dann fuhr er fort: „ Mögest du `Utbah, `Uqbah, Abu Jahl und Schaybah bestrafen!“ |
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| AW: Die Rolle der Frau im Islam Fortesetzung : Ein anderes Mal war Fatima mit dem Propheten, als er die Ka`ba umrundete. Ein Mob von den Quraisch stellte sich um ihn herum. Sie packten ihn und versuchten ihn mit seiner eigenen Kleidung zu würgen. Fatima schrie auf und rief nach Hilfe. Abu Bakr stürzte zum Geschehen und schaffte es, den Propheten zu befreien. Während er das tat, sprach er verteidigend: „Wollt ihr einen Mann töten, der sagt: ‚Mein Herr ist Gott’?“ Vom Aufgeben weit entfernt wandten sie sich Abu Bakr zu und fingen an, ihn zu schlagen, bis sein Gesicht blutüberströmt war. Die junge Fatima war also Zeugin solcher Begebenheiten voller Bösartigkeit und Qual gegen ihren Vater und die ersten Muslime. Sie stellte sich nicht gedemütigt in die Ecke, sondern mischte sich in die Streitigkeiten ein, um ihren Vater und seine edle Mission zu verteidigen. Sie war noch ein junges Mädchen, doch statt dem fröhlichen Umhertoben, den Frohsinn und der Lebendigkeit der Kinder in ihrem Alter, was sie auch normalerweise gewohnt sind, wurde Fatima Zeugin solcher schweren Prüfungen und wurde daran beteiligt. Natürlich stand sie damit nicht alleine. Die ganze Familie des Propheten litt unter der rücksichtslosen Gewalt der ungläubigen Quraisch. Ihre Schwestern Ruqayya und Umm Kulthum litten auch darunter. Zu jener Zeit lebten sie im Bollwerk allen Hasses und aller Intrigen gegen den Propheten. Ihre Männer waren `Utbah und `Utaybah, Söhne von Abu Lahab und Umm Jamil. Sie war bekannt als eine harte und schroffe Frau mit einer scharfsinnigen und teuflischen Zunge. Sie war auch der Hauptgrund dafür, dass Chadidscha anfangs gegen eine Ehe ihrer Töchter mit Umm Jamils Söhnen war. Es muss sehr schmerzhaft für Ruqayya und Umm Kulthum gewesen sein, im Hause von hartnäckigen Feinden zu leben, die nicht nur an der Kampagne gegen ihren Vater teilnahmen, sondern diese anführten. Um Muhammad (sas) und seiner Familie Schande zu bringen, wurden `Utbah und `Utaybah von ihren Eltern gezwungen, sich von ihren Frauen zu trennen. Das war ein Teil der absoluten Verächtungsstrategie. Doch der Prophet (sas) war sichtlich erleichtert und nahm seine Töchter mit großer Freude wieder auf. Fatima war zweifellos glücklich darüber, wieder mit ihren Schwestern zusammen sein zu können. Sie alle wünschten sich, dass auch ihre älteste Schwester Zaynab von ihrem Mann geschieden würde. Die Quraisch übten tatsächlich Druck auf Abul-`As aus, doch er lehnte ab. Als führende Personen der Quraisch zu ihm kamen und ihm die reichste und schönste Frau anboten, falls er sich von Zaynab trennte, antwortete er: „ Die Liebe zu meiner Frau ist groß und leidenschaftlich und ich habe große Hochachtung vor ihrem Vater, auch wenn ich den Islam nicht angenommen habe!“ |
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| AW: Die Rolle der Frau im Islam Fortsetzung: Ruqayyah und Umm Kulthum waren überglücklich, wieder mit ihren geliebten Eltern zusammen zu sein und befreit von der unerträglichen psychischen Folter, der sie in Umm Jamils Haus ausgesetzt waren. Kurze Zeit später heiratete Ruqayya den jungen `Uthman ibn `Affan, der unter den Ersten war, die den Islam annahmen. Beide wanderten nach Abessinien aus, um dort Zuflucht zu suchen und blieben einige Jahre dort. Fatima sollte Ruqayya nicht mehr sehen bis nach dem Tod ihrer Mutter. Die Verfolgungen des Propheten, seiner Familie und seiner Gefolgschaft ging nicht nur weiter, sondern verschlimmerte sich noch nach der Auswanderung der ersten Muslime nach Abessinien. In etwa dem siebten Jahr seiner Gesandtschaft wurden der Prophet (sas) und seine Familie gezwungen, ihr Haus zu verlassen und Zuflucht zu suchen in einem rauen, kleinen Tal, das von allen Seiten eingeschlossen war von Hügeln und das von Mekka aus nur über einen engen Pfad erreicht werden konnte. Muhammad und die Stämme der Banu Haschim und Al-Mutallib waren gezwungen, in diesem dürren Tal zu bleiben, und das ohne genügende Lebensmittelversorgung. Fatima gehörte mit ihren zwölf Jahren zu den Jüngsten des Stammes und musste monatelang diese Härte und das Leid ertragen. Man konnte das Jammern der hungernden Kinder und das Klagen der Frauen bis nach Mekka hören. Die Quraisch erlaubten keine Lebensmittel und keinen Kontakt mit den Muslimen, deren Leid nur zur Pilgerzeit etwas erleichtert wurde. Der Boykott dauerte drei Jahre an. Nachdem er aufgehoben wurde, sah sich der Prophet (sas) mit noch größeren Prüfungen und Schwierigkeiten konfrontiert. Seine vertrauensvolle und geliebte Chadidscha starb kurz darauf. Als sie starb, versiegte für den Propheten (sas) und seine Familie die größte Quelle für Trost und Stärke, die sie durch die schwierigen Phasen gestärkt hatte. Das Jahr, in dem die ehrwürdige Chadidscha und später auch Abu Talib starben, ist auch bekannt als das Jahr der Trauer. Fatima, jetzt eine junge Frau, litt auf das Äußerste unter dem Tod ihrer Mutter. Sie weinte bitterlich und von Zeit zu Zeit überkam sie die Trauer so stark, dass sogar ihre Gesundheit darunter litt. Einige befürchteten sogar, dass sie vor Trauer sterben könnte. Obwohl ihre ältere Schwester Umm Kulthum wieder im Haus lebte, erkannte Fatima, dass sie mit dem Tod ihrer Mutter eine noch größere Verantwortung trug. Sie spürte, dass sie ihren Vater noch stärker unterstützen musste. Mit liebevoller Zärtlichkeit gab sie sich in seinen Dienst, um nach seinen Bedürfnissen zu schauen. Sie kümmerte sich so sehr um sein Wohl, dass sie „ Umm Abiha – die Mutter ihres Vaters“ genannt wurde. Auch gab sie ihm Trost und Unterstützung in Zeiten von Schwierigkeiten und Prüfungen. Oft waren diese Prüfungen zuviel für sie. Einmal kam es, dass eine Gruppe Unverschämter Staub und Erde auf sein edles Haupt streuten. Als er das Haus betrat, weinte Fatima immerzu, während sie das Haupt ihres Vaters reinigte. „Weine nicht, mein Kind“, sagte er, „denn Gott wird deinen Vater beschützen!“. |
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| AW: Die Rolle der Frau im Islam Salamou 3alaykom meine lieben, so da ich es jedesmal versäumt habe die quellen für meine kopierten Texte hier mitanzugeben, werde ich das jetzt mal nachholen. Also das meiste hab ich aus einer tollen seite, die ich mal zufällig gefunden habe und die ich irgendwie für sehr zuverlässig empfunden habe. hab auch stichprobenweise nachgegoogelt und einige sachen woanders nachgelesen und mir ist el7amdoullah nichts negatives aufgefallen, ausserdem sind die texte immer so schön. Aus dieser Seite habe ich die Texte über Fatima, Amsa und Aischa radhya Allah 3anahom : Willkommen auf der LK-Handbuch-Seite der MJD!. Auf dieser Seite findet man viele Texte super coole texte auch über andere wichtige Persönlichkeiten im Islam. Die suche nach einem Text über Chadischa radhya Allah 3anaha war schon etwas schwieriger, weil ich auf meiner suche oft auf seiten gestoßen bin, die viele fehler beinhalteten. Diese Seite Chadidscha, die erste Mutter der Glubigen fand ich am besten. so das wars. lieber zu spät als nie. nächstes mal gehts weiter mit fatima radhya Allah 3anaha. wenn ihr wünsche habt, also z.b. wen wir das nächste mal durchnehmen, dann bitteschön. ihr braucht auch nicht zu schüchtern zu sein, denn mein thread ist euer thread und eure postings sind jederzeit willkommen . wa salam foussa
__________________ Wenn Träume Hand und Fuß bekommen und aus Wünschen Leben wird, dann kann man wohl von einem Wunder sprechen. |
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| AW: Die Rolle der Frau im Islam Fortsetzung: Der Prophet (sas) empfand eine besondere Liebe für Fatima. Einmal sagte er: „Wer auch immer Fatima zufrieden stellt, mit dem ist Gott zufrieden und wer Fatima verärgert, über ihn ist Gott verärgert. Fatima ist ein Teil von mir. Dinge, die sie zufrieden stellen, stellen auch mich zufrieden. Dinge, die sie ärgern, ärgern auch mich.“ Er sagte auch: „Die besten Frauen der Welt sind vier: die Jungfrau Maria, Asiya, die Frau des Pharao, Chadidscha, die Mutter der Gläubigen, und Fatima, die Tochter Muhammads.“ Fatima – möge Gott mit ihr zufrieden sein – bekam den Titel „ Az- Zahra“, was soviel bedeutet wie „die Strahlende“. Das aufgrund ihres leuchtenden Gesichtes, das zu strahlen schien. Es wird gesagt, dass jedes Mal, wenn sie betete, der Mihrab ihre Ausstrahlung reflektierte. Sie wurde auch aufgrund ihrer Reinheit und Enthaltsamkeit „Al-Batul“ genannt. Statt ihre Zeit unter anderen Frauen zu verbringen, verbrachte sie ihre Zeit mit Gebeten, Qur’an lesen und anderen Gottesdiensten. Fatima hatte eine große Ähnlichkeit mit ihrem Vater, dem Gesandten Gottes. `A’ischa, die Frau des Propheten, sagte über sie: „Ich kenne niemanden unter den Geschöpfen Gottes, der dem Gesandten Allahs ähnlicher wäre in der Ausdrucksweise, in Gesprächen und im Verhalten als Fatima, möge Allah (t) zufrieden sein mit ihr. Immer wenn der Prophet (sas) sie kommen sah, begrüßte er sie, stand auf und küsste sie. Er nahm sie bei der Hand und ließ sie sich auf seinen Platz setzen.“ Dasselbe tat sie, wenn der Prophet zu ihr kam. Sie stand auf, begrüßte ihn mit Freude und küsste ihn. Fatimas gutes Benehmen und ihre sanfte Art zu sprechen waren ein Teil ihrer liebevollen und zarten Persönlichkeit. Besonders zuvorkommend war sie zu armen und bedürftigen Menschen, denen sie oft ihre ganzen Lebensmittel gab, auch wenn sie dann selbst hungrig blieb. Weder sehnte sie sich nach dem Schmuck dieser Welt, noch nach dem Luxus und den Bequemlichkeiten des Lebens. Sie lebte einfach. Von ihrem Vater erbte sie eine überzeugende Redegewandtheit, die in Weisheit wurzelte. Wenn sie sprach, waren die Menschen oft zu Tränen gerührt. Sie hatte die Gabe und die Aufrichtigkeit, die Gefühle zu entfachen, Menschen zu Tränen zu rühren und ihre Herzen zu erfüllen mit Lobpreisung und Dankbarkeit Allah (t) gegenüber aufgrund seiner Gnade und seiner unvorstellbaren Freigiebigkeit. Einige Wochen nach dem Propheten, wanderte auch Fatima nach Medina aus. Sie ging mit Zayd ibn Haritha, den der Prophet zurück nach Mekka geschickt hatte, um den Rest der Familie zu holen. In der Gruppe waren Fatima und Umm Kulthum, Sawda, die Frau des Propheten, Zayds Frau Baraka und ihr Sohn Usama. Mit der Gruppe reiste auch `Abdullah, Abu Bakrs Sohn, der seine Mutter und seine Schwestern `A’ischa und Asma begleitete. In Medina lebte Fatima mit ihrem Vater in einem einfachen Haus, das an die Moschee grenzte. Im zweiten Jahr nach der Auswanderung bekam sie Heiratsanträge über ihren Vater, die abgelehnt wurden. `Ali, der Sohn Abu Talibs, nahm seinen ganzen Mut zusammen und ging zum Propheten, um um ihre Hand anzuhalten. Doch in der Gegenwart des Propheten schämte er sich zutiefst und seine Lippen bewegten sich nicht. Er starrte auf den Boden und brachte keinen Ton heraus. Der Prophet (sas) fragte: „Warum bist du gekommen? Brauchst du etwas?“ `Ali konnte immer noch nicht sprechen und der Prophet (sas) deutete an: „Bist du vielleicht gekommen, um Fatima einen Heiratsantrag zu machen?“ „Ja“, antwortete `Ali. Laut einer Überlieferung sagte der Prophet (sas) daraufhin nur: „Marhaban wa ahlan – Willkommen in der Familie.“ `Ali und eine Gruppe der Ansar, die draußen wartete, verstanden dies als ein Einverständnis. Eine andere Überlieferung besagt, dass der Prophet (sas) nach seiner Einwilligung fragte, ob `Ali etwas als Brautgabe hatte. `Ali sagte, er hätte nichts. Der Prophet (sas) erinnerte ihn daran, dass er ein Schild hatte, welches er verkaufen könnte. `Ali verkaufte den Schild an `Uthman für 400 Dirham. Als er zurück zum Propheten eilte, um ihm die Brautgabe zu übergeben, hielt `Uthman ihn an und sagte: „Ich gebe dir deinen Schild zurück als mein Hochzeitsgeschenk!“ Fatima und `Ali haben also höchstwahrscheinlich Anfang des zweiten Jahres nach der Auswanderung geheiratet. Sie war damals 19 Jahre alt und Ali war ca. 21. Der Prophet selbst leitete die Hochzeitsfeierlichkeit. Den Gästen wurden Datteln, Feigen und Hais serviert (eine Mischung aus Datteln und Butter). Ein führendes Mitglied der Ansar schenkte ihnen einen Stier, andere übergaben Getreide. Ganz Medina freute sich. Es wird gesagt, dass ihnen der Prophet (sas) zu ihrer Hochzeit ein Bett aus Holz, verflochten mit Blättern der Idhkir-Pflanze, schenkte. Dazu ein Schaf, einen Topf und einen Wasserbehälter. Fatima verließ zum ersten Mal das Haus ihre geliebten Vaters, um mit ihrem Mann ein neues Leben zu beginnen. Der Prophet (sas) war sehr besorgt um ihr Wohlergehen und schickte Barakah mit ihr, falls sie Hilfe benötigen würde. Zweifellos war Baraka eine Quelle der Fürsorge und des Trostes für sie. Der Prophet (sas) betete für sie: „Oh Herr, segne beide, segne ihr zu Hause und segne ihre Nachkommen.“ Ali hatte in seinem bescheidenen Haus nichts als ein Schafsfell für ein Bett. Am Morgen nach der Hochzeitsnacht ging der Prophet (sas) zum Hause Alis und klopfte an die Tür. Baraka öffnete die Tür und der Prophet (sas) sagte zu ihr: „ Oh Umm Ayman, rufe meinen Bruder.“ Der Prophet (sas) wiederholte seine Worte etwas lauter. `Ali kam und der Prophet (sas) sprach Bittgebete und wünschte ihnen Allahs Segen. Dann fragte er nach Fatima. Sie kam mit einer geradezu unterwürfigen Haltung und einer Mischung aus Scheu und Schüchternheit und der Prophet (sas) sagte zu ihr: „Ich gab dich dem zur Ehe, der mir von meiner Familie am liebsten ist.“ Auf diese Weise versuchte er sie zu bestärken. Sie heiratete nicht einen absolut Fremden, sondern jemanden, mit dem sie im selben Haus aufgewachsen ist, der in jungen Jahren einer der ersten Muslime wurde, einer, der bekannt war für seinen Einsatz, seinen Mut und seine Tugenden und den der Prophet (sas) beschrieb als denjenigen, der „in dieser und in der nächsten Welt sein Bruder ist.“ Quelle : Willkommen auf der LK-Handbuch-Seite der MJD!
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| AW: Die Rolle der Frau im Islam Fortsetzung: Fatimas Leben mit `Ali war genauso einfach und bescheiden wie im Hause ihres Vaters. Vom Aspekt des materiellen Wohlstandes betrachtet war es ein Leben der Härte und der Entbehrungen. Ihr ganzes gemeinsames Leben lang blieb `Ali arm, weil er keinen Wert auf materiellen Wohlstand legte. Fatima war die Einzige zwischen ihren Schwestern, die nicht mit einem wohlhabenden Mann verheiratet war. Man kann sogar sagen, dass Fatimas Leben mit `Ali noch viel härter war als das Leben im Hause ihres Vaters. Bevor sie geheiratet hatte, gab es zumindest einige Helfer, die im Haushalt des Propheten aushalfen. Doch jetzt musste sie praktisch alles alleine bewältigen. Um ihre Armut etwas zu lindern, arbeitete `Ali als Wasserschöpfer und Wasserträger und sie als Getreidemahlerin. Eines Tages sagte sie zu `Ali: „Ich habe gemahlen, bis ich Blasen an den Händen bekommen habe.“ „Und ich habe Wasser gezogen, bis mir der Rücken schmerzte“, sagte `Ali und machte Fatima den Vorschlag: „Gott hat deinem Vater einige Kriegsgefangene gegeben. Geh und frag ihn nach einem Bediensteten für dich.“ Widerwillig ging sie zum Propheten (sas), der fragte: „ Was hat dich zu mir geführt, meine kleine Tochter?“ „Ich bin gekommen, um dir Friedensgrüße zu überbringen“, sagte sie, da sie sich schämte ihn zu fragen. „Was hast du gemacht?“ fragte `Ali, als sie alleine zurückkam. „Ich habe mich geschämt, ihn zu fragen.“ sagte sie. Also gingen sie gemeinsam zum Propheten, doch dieser war der Meinung, dass andere bedürftiger waren als sie. „Ich werde dir niemanden geben und die As- Suffah von Hunger gequält sein lassen. Ich habe nicht einmal genug für sie...“ `Ali und Fatima gingen niedergeschlagen nach Hause. Doch in der Nacht, nachdem sie beim Propheten (sas) waren, hörten sie seine Stimme, als sie schon schlafen gegangen waren. Sie begrüßten ihn und standen sofort auf, doch er sagte zu ihnen: „Bleibt, wo ihr seid,“ und setzte sich zu ihnen. „Soll ich euch nicht von etwas erzählen, das wertvoller ist als das, wonach ihr mich heute gefragt habt?“ fragte er und nachdem sie mit „Ja“ antworteten, fuhr er fort: „Dies sind Worte, die Gabriel mir beibrachte. Sag nach den Gebeten jeweils zehn mal Subhanallah – Preis und Lob sein Allah –, Alhamdulillah – Dank sei Allah – und Allahu akbar – Allah ist groß. Und vor dem Schlafengehen sollten wir sie jeweils 33 Mal aufsagen.“ In späteren Jahren sagte `Ali: „Seit der Gesandte Allahs uns diese Worte beigebracht hatte, habe ich sie immer aufgesagt. Es gibt viele Berichte über die harten und schwierigen Zeiten, die Fatima durchmachte. In ihrem Haus gab es oft nichts zu essen. Eines Tages hatte der Prophet (sas) Hunger. Er ging von einem Haus seiner Frauen zum nächsten, aber keine hatte etwas zu essen. Dann ging er zu Fatima, doch auch sie hatte nichts. Nachdem er etwas zu essen bekommen hatte, schickte er Fatima zwei Brote und ein Stück Fleisch. An einem anderen Tag ging er zum Hause Abu Ayyub Al Ansaris und behielt etwas von dem Essen für Fatima. Sie wusste, dass der Prophet (sas) oft lange Zeit nichts Richtiges zu essen hatte und bewahrte auch immer für ihn von dem, was sie hatte. Eines Tages nahm sie ein Stück Gerstenbrot mit und er sagte: „Dies ist die erste Nahrung, die dein Vater seit drei Tagen zu sich genommen hat.“ Mit diesen Gesten zeigte sie, wie sehr sie ihren Vater liebte. Und er liebte sie, liebte sie wirklich sehr. Einmal kam er von einer Reise außerhalb Medinas zurück. Als erstes ging er zur Moschee und betete zwei Gebetseinheiten, wie es seine Gewohnheit war. Dann ging er, auch gewohnheitsmäßig, zu Fatima, bevor er nach Hause zu seinen Frauen ging. Fatima begrüßte ihn, küsste sein Gesicht, seinen Mund, seine Augen und weinte: „Warum weinst du?“ fragte der Prophet (sas). „Ich sehe dich, oh Gesandter Allahs, “ sagte sie „deine Farbe ist verblasst und fade. Deine Kleidung abgetragen und schäbig.“ „Oh Fatima,“ antwortete der Prophet (sas) zärtlich „weine nicht, denn Gott sandte deinen Vater mit einer Mission, die jedes Haus dieser Erde erreichen wird, ob in Städten, Dörfern oder Zelten (in der Wüste) und die entweder Erfolg oder Erniedrigung bringen wird, bis diese Mission erfüllt wird, so wie die Nacht (unweigerlich) einbrechen wird.“ Solche Äußerungen lenkten Fatimas Aufmerksamkeit von der Härte des täglichen Lebens auf einen gewaltigen und tief greifenden Ausblick, der von der Mission ausging, die ihrem Vater anvertraut worden war. Schließlich kehrte Fatima zurück, um in einem Haus zu leben, das nah an dem des Propheten lag. Das Grundstück war von einem Medinenser, der wusste, dass es den Propheten sehr freuen würde, seine Tochter als Nachbarin zu haben. Gemeinsam teilten sie Freuden und Siege, Kummer und Leid der bedrängenden und bedeutsamen Tage und Jahre in Medina. In der Mitte des zweiten Jahres nach der Auswanderung wurde ihre Schwester Ruqayya mit Fieber und Masern schwer krank. Dies war kurz vor der großen Schlacht von Badr. Ihr Mann `Uthman blieb bei ihr und nahm nicht an der Schlacht teil. Ruqayya starb kurz bevor ihr Vater zurückkehrte. Auf dem Rückweg nach Medina war das Erste, was der Prophet (sas) unternahm, ihr Grab zu besuchen. Fatima begleitete ihn. Es war der erste Verlust, den sie im engen Kreis der Familie erlitten, seit Chadidscha verstorben war. Fatima litt sehr unter dem Verlust ihrer Schwester. Tränen liefen ihr über das Gesicht, während sie mit ihrem Vater am Rande des Grabes saß. Er tröstete sie und wischte ihr die Tränen mit einem Zipfel seines Mantels ab. Zuvor hatte der Prophet gegen Wehklagen für Tote gesprochen, doch das führte zu Missverständnissen. Denn als sie vom Friedhof zurückkehrten, hörten sie die laute Stimme `Umars, der verärgert war über die Frauen, die um die Toten bei Badr und Ruqayya weinten. „`Umar, lass sie weinen“, sagte der Prophet und fügte hinzu: „Was vom Herzen und von den Augen kommt, ist von Gott und seiner Gnade, doch was von der Hand und von der Zunge kommt, ist vom Satan.“ Mit der Hand meinte er das Schlagen auf Brust und Gesicht, mit der Zunge meinte er das laute Geschrei der Frauen als Zeichen der Anteilnahme. Später heiratete `Uthman eine andere Tochter des Propheten, Umm Kulthum, weshalb er auch Dhun-nurayn genannt wird, Besitzer der zwei Lichter. Dem Verlust, den sie mit dem Tod Ruqayyas erlitten, folgte große Freude, als Fatima, zum Jubel aller Gläubigen, im Ramadan des dritten Jahres nach der Auswanderung einen Sohn zur Welt brachte. Der Prophet (sas) sprach den Gebetsruf in das Ohr des Neugeborenen und nannte ihn Al-Hasan, der Schöne.
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| AW: Die Rolle der Frau im Islam Fortsetzung : Ein Jahr später gebar sie einen zweiten Sohn, der Al-Husayn genannt wurde, der kleine Hasan oder der kleine Schöne. Fatima brachte ihre beiden Söhne oft zum Großvater, der eine starke Bindung zu ihnen hatte. Er nahm sie oft mit in die Moschee, wo sie auf seine Schultern kletterten, während er sich zum Gebet niederwarf. Dasselbe tat er mit seiner Enkelin Umama, der Tochter Zaynabs. Im achten Jahr nach der Auswanderung brachte Fatima ein drittes Kind zur Welt, ein Mädchen, das sie nach ihrer ältesten Schwester Zaynab benannte, die kurz vor ihrer Geburt verstorben war. Diese Zaynab war es, die aufwuchs und später bekannt wurde als „die Heldin von Kerbela“. Fatimas viertes Kind kam zwei Jahre später zur Welt. Dieses Kind war ebenfalls ein Mädchen, das der Prophet nach Fatimas Schwester Umm Kulthum nannte, die das Jahr zuvor an einer Krankheit verstorben war. Nur durch Fatima hatte der Prophet (sas) eine Nachkommenschaft. Alle männlichen Kinder des Propheten starben im kindlichen Alter wie auch Zaynabs Kinder `Ali und Umama. Ruqayyas Sohn `Abdullah starb auch als er kaum zwei Jahre alt war. Auch dies ist ein Grund der Ehrerbietung an Fatima. Obwohl Fatima sehr beschäftigt war mit ihren Schwangerschaften, den Geburten und dem Aufziehen der Kinder, beteiligte sie sich so gut sie konnte an den Angelegenheiten der wachsenden Gemeinde in Medina. Bevor sie heiratete, war sie eine Art von Bediensteten für die Armen und die bedürftigen Ahl as-Suffah. Sobald die Schlacht von Uhud vorbei war, ging sie mit anderen Frauen auf das Schlachtfeld, weinte über den Tod der Märtyrer und nahm sich die Zeit, die Wunden des Propheten (sas) zu versorgen. In der Grabenschlacht spielte sie zusammen mit anderen Frauen eine sehr wichtige Rolle, indem sie während der langen Belagerung kochte. An der Stelle ihres Hauses steht nun eine Moschee – Masjid Fatima –, eine der sieben Moscheen, die die Muslime bewahrten und in der sie ihre Gebete verrichteten. Ebenso begleitete Fatima den Propheten bei seiner Umra im sechsten Jahr nach der Hijra nach dem Vertrag von Hudaybiya. Im darauf folgenden Jahr waren sie und ihre Schwester Umm Kulthum dabei, als der Prophet (sas) zusammen mit einer gewaltigen Zahl von Muslimen loszog, um Mekka zu befreien. Man sagt, dass beide – Fatima und Umm Kulthum – bei dieser Gelegenheit das Grab ihrer Mutter Chadidscha besuchten und Erinnerungen über ihre Kindheit, den Einsatz und die langen Kämpfe während der ersten Jahre der Mission des Propheten austauschten. Im Ramadan des zehnten Jahres, kurz bevor der Prophet (sas) seine Abschiedswallfahrt anging, vertraute der er Fatima ein Geheimnis an, das noch niemand wissen sollte: „Jedes Jahr rezitierte Gabriel den Qur’an einmal mit mir. Dieses Jahr tat er es zweimal und ich kann nicht anders, als zu denken, dass meine Zeit gekommen ist.“ Während seiner Rückkehr von der Abschiedswallfahrt wurde der Prophet (sas) ernsthaft krank. Seine letzten Tage verbrachte er im Haus seiner Frau `A’ischa. Als Fatima kam, um ihren Vater zu besuchen, ließ `A’ischa Vater und Tochter allein. Eines Tages ließ er sie rufen. Als sie gekommen war, küsste er sie und flüsterte ihr einige Worte ins Ohr. Sie weinte. Dann flüsterte er ihr noch einmal ins Ohr und sie lächelte. `A’ischa sah dies und fragte: „Du weinst und lachst zur gleichen Zeit, Fatima?! Was hat dir der Gesandte Allahs gesagt?“ Fatima antwortete: „Zuerst sagte er mir, dass er seinen Herrn in kurzer Zeit antreffen wird und so weinte ich. Dann sagte er: `Weine nicht, denn du wirst die erste aus meinem Hause sein, die mich treffen wird`, also lächelte ich.“ Er sagte auch zu ihr: „Gefällt es dir denn nicht, dass du die erste Frau dieser Gemeinschaft bist?“ Nicht lange danach verstarb der Prophet (sas). Fatima war voller Kummer und man sah sie oft aufgelöst in Tränen. Einer der Gefährten des Propheten berichtete, dass er Fatima, möge Allah zufrieden sein mit ihr, nach dem Tod des Propheten nicht mehr lachend gesehen hat. Eines Morgens, in den ersten Tagen des Ramadan, weniger als fünf Monate nach dem Tod des Propheten, wachte Fatima ungewöhnlich glücklich auf und war voller Freude. Man sagt, dass sie am Nachmittag jenes Tages Salma bint Umays, die sich um sie kümmerte, zu sich rief. Sie wollte Wasser und badete. Dann zog sie neue Kleider an und parfümierte sich. Dann bat sie Salma, ihr Bett in den Hof des Hauses zu stellen. Mit dem Gesicht gen Himmel fragte sie nach ihrem Mann `Ali. Er war bestürzt, als er sie mitten im Hof liegen sah und fragte sie, was los war. Sie lächelte und sagte: „Heute habe ich eine Verabredung mit dem Gesandten Allahs.“ `Ali weinte und sie versuchte, ihn zu trösten. Sie sagte ihm, er solle sich um ihre beiden Söhne Al-Hasan und Al-Husayn kümmern und dass sie ohne eine Zeremonie beerdigt werden möchte. Dann drehte sie sich um und schaute in Richtung der Ka`ba, schloss die Augen und schlief. Es war ein Schlaf, aus dem sie nicht mehr erwachte. Fatima, die Strahlende, war gerade mal neunundzwanzig Jahre alt.
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