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| Familie & Kinder Alles rund um die Familie, Kind&Kegel |
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| AW: Was ist eine gute Kindheit? Envoyé par Nemesis Kinder sind glücklich wenn sie das Gefühl haben geliebt zu sein, unabhängig von ihrem Verhalten.
Glückliche Kinder brauchen das Gefühl, fähig und wirkmächtig zu sein, Bedeutung zu haben und wichtig zu sein. Sie brauchen das Gefühl, wertgeschätzt und fair behandelt zu werden. Kinder brauchen das Gefühl, geborgen und sicher zu sein, sodass sie keine Angst haben müssen vor Kontrolle, Degradierung und vor Gewalt. Das gibt ihnen, Mut etwas zu wagen und Misserfolge zu verkraften.
Eine gute Kindheit hängt weitgehend von der Fähigkeit der Eltern ab, ihre Kinder gut zu erziehen. Wahrscheinlich hat jeder schon Ratschläge zu diesem Thema gehört: Man sollte Kindern Zeit widmen, ihnen zuhören, sie mit fester Hand führen. Man sollte mit ihnen mitfühlen, Freud und Leid mit ihnen teilen und ihnen ein guter Freund sein, ohne die elterliche Autorität aufzugeben….usw. u. so fort…! Fortsetzung folgt… |
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| AW: Was ist eine gute Kindheit? Envoyé par Mahdia.de ich hab schon einige male erlebt, dass die eltern "fehlverhalten" der kinder mit den sätzen quittieren "jetzt hast du mich enttäuscht", "ich bin böse auf dich", "geh weg von mir" (wenn das kind sich in die arme der mutter flüchten will) und einmal bekam ich sogar den satz zu hören (also nicht ich als kind, sondern von einem verwandten seinem kind gegenüber) "ich hab dich jetzt nicht mehr lieb"
ich kann mir nichts schlimmeres vorstellen als das kind auf die art so sehr unter druck zu setzen den eltern gefallen zu wollen, weil es ja besonders um die liebe und die aufmerksamkeit der eltern bemüht ist. die erziehen sich somit ein kind, das angst davor hat, nicht geliebt zu werden, wenn es nicht hört wie die eltern sich wünschen... Envoyé par Mahdia.de meine kollegin hat ne dreijährige tochter.. sie erzählt mir öfter von ihr und wie sich die kleine benimmt.
meine kollegin ist sehr drum bemüht eine gute mutter zu sein, das kind gut zu erziehen ohne bei bestrafungen zu hart zu sein. das ding ist... die kleine weiss darum und nimmt ihre mutter nicht mehr wirklich ernst... sie will nicht hören, lacht sie auch aus und weiss nicht alles und dann kam erst die erkenntnis "ich bin ihre mutter, sie muss! mir gehorchen und respekt haben" da frag ich mich... kann man zu seinen kindern auch zu nett sein oder zu lieb und sie somit dann dazu erziehen einen nicht ernst zu nehmen? |
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| AW: Was ist eine gute Kindheit? Envoyé par Nemesis Kinder sind wie Spiegel; sie reflektieren alles, was wir sagen oder tun.
Respekt ist eine innere Haltung, die sich dadurch äußert, einen anderen Menschen ohne Bedingungen und Vorbehalte zu akzeptieren und wertzuschätzen. Respekt kann nicht erzwungen werden, sondern entsteht aufgrund von Erfahrungen und Erkenntnissen im Umgang miteinander. Respektiert zu werden, d.h. Anerkennung und Wertschätzung zu erfahren, ist eine wichtige Voraussetzung für uns, um uns wohl zu fühlen - nicht nur in der Kindheit sondern beispielsweise auch im Arbeitsalltag. Wenn Kinder lieb, leise und brav sind, mögen wir sie. Wenn Kinder sich gut benehmen, nicht zurück reden und den älteren Fahrgästen den Sitzplatz überlassen, zeigen sie uns Erwachsenen, dass sie uns respektieren, dass sie gut erzogen sind. Wenn Kinder solche Kinder sind, dann ist das „Gut so!“. Dann kommen Kinder und Erwachsene gut miteinander aus. Zappeliges, lautes oder gar freches Verhalten dagegen löst nicht selten Ärger und Missbilligung aus und oft lassen Sanktionen nicht lange auf sich warten. Envoyé par Nemesis Es ist nicht respektlos zu schreien „Ich bin wütend, ich mag dieses Verhalten nicht.“; Kinder anzubrüllen, zu beschämen, zu demütigen und auf sie herabzusehen ist respektlos. Wenn wir uns fragen, ob etwas, das wir zu einem Kind gesagt haben, respektlos ist oder nicht, können wir überlegen: „Würde ich diese Worte in dem Ton zu einem guten Freund sagen?“ Wenn nicht, dann waren sie vermutlich respektlos. Und wenn wir Kindern doch Respektlosigkeit vorleben, müssen wir ihnen auch vorleben, wie man sich entschuldigt.
In einem Buch von Erma Bombeck mit dem Titel „Behandele Freunde und Kinder gleich“, sie stellt sich vor, Freunde zum Essen eingeladen zu haben und zu ihnen all diese Dinge zu sagen, die die meisten von uns in der Kindheit zu Ohren bekommen haben und die wir deshalb zu unseren Kindern sagen. „Mach die Tür zu. Habt ihr Säcke vor den Türen?“ „Ich habe nicht den ganzen Tag am Herd gestanden, damit Du wie ein Spatz an Deinem Essen knabberst.“ „Sitz gerade, sonst wächst Deine Wirbelsäule so.“ Wir konfrontieren unsere Freunde nicht mit: „Was sagt man?“ oder „Wie heißt das Zauberwort?“, aber unsere Kinder bekommen es die ganze Zeit zu hören. Wenn wir von Kindern erwarten, dass sie immer „Bitte“ und „Danke“ sagen, dann müssen wir es auch immer zu ihnen und zueinander sagen, ansonsten leben wir ihnen vor, dass man es manchmal sagt und manchmal nicht. Kinder ahmen nach, was wir tun. Wenn wir erwarten, dass Kinder gute Manieren haben, dass sie teilen, sich entschuldigen, ehrlich, freundlich und voller Respekt und Liebe sind, müssen wir ihnen dies vorleben, damit sie ein Vorbild haben, das sie nachahmen können. Fortsetzung folgt!! |
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