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| Familie & Kinder Alles rund um die Familie, Kind&Kegel |
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| AW: Kindererziehung!? Eine Rezeptur für Erziehung gibt es nicht. Oft muss man spontan handeln oder reagieren. Zeigt sich ein Weg als falsch muss man zum Punkt Start zurück wenden! Schlagen, auf keinen Fall! Erziehen mit Überzeugungsarbeit und viel Zeitinvestition ist das Richtige. Meine Kinder sind jetzt, (m) 20 und (w) 16. Meine Frau blieb, bis zum 13. Lebensjahr meiner Tochter, zu Hause. Als Familienmanagerin war sie für die Kinder immer da. Wir haben auf vieles verzichtet, Freizeit mit Freunde, das Ausgehen Abend am WE, und vieles mehr. Es hat sich gelohnt. Unsere Kinder machen uns nur Freude. Sicher, Kinder können aus dem Umfeld (Freunde und Schulkameraden...) beeinflusst werden. Sie brauchen dafür einen "Sicherheitspacket“ (als Impfungen) bei sich, ein starkes Selbstbewusstsein, Tipps zum Handeln in kritischen Phasen und keine Angst. Unsere Kinder konnten (weil sie auch dies wollten) im Verein Fußball und Tennis spielen, reiten und in Chore singen, …! Wir haben es für möglich gemacht um sie zu Fördern dort wo sie Bedürfnisse nach Erfahrungen und Wissen hatten. Sie sind keine Sportler usw. geworden, sondern sie konnten mit gleichaltrigen umgehen und waren an der Gemeinde erschlossen! Geschlagen, wurden sie nie. Es gab manchmal Hausarrest, Kürzung von Taschengeld und Fernsehverbot. (Fortsetzung folgt)! Dernière modification par Mahdia.de ; 20/04/2008 à 10h56. |
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| AW: Kindererziehung!? Danke Mahdia, eine frage hätte ich, sagen wir die Kinder sind noch unter 10 Jahren, ich hab mir sagen lassen das es genau in diesen Jahrzehnt wichtig ist den Kindern das richtige vom falschen zu zeigen, sprich ihnen beizubringen was richtig und was falsch ist... meine frage: wenn man einem KInd sagen wir 5 jahre alles hinterher räumt und auch quasi alles ermöglicht... welche argumenten kann ein Kind dann überzeugen, wenn man Beispielsweise kein Geld mehr hat... oder man dem Kind zeigen will das es nun "Alt genug" ist sich selbstständig das Gesicht zu waschen oder sich ein Brot zu schmieren... ich glaub manche Kinder sehen das als Sanktion an, wenn man sie ein stück in die Selbstständigkeit schickt. Wie habt ihr das damals gehandhabt? |
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| AW: Kindererziehung!? Salam Hanni! Kinder ahmen die Erwachsene und ältere Kinder nach. Meistens wollen sie schneller alt und verantwortlich werden. Sie sind am Anfang eine Kopie von uns (alle Beteiligten). Die Bedürfnisse nach Selbstständigkeit kommen von selbst. Ich erinnere mich heute noch an das Wort "pelber" (selber). Da unsere Tochter 4 Jahre nach dem Bruder kam, wollte sie auch selber essen, selber Zähneputzen, selber anziehen...! Regeln müssen nicht als Strafe sondern als Grundgesetz für alle verstanden werden. Beispiel: Wir haben gemerkt (beim Einkaufen) dass die Kinder sobald sie etwas sehen dies verlangen, "Papa, ich will Eis, ich will das, ..." ab diesem Zeitpunkt, waren wir einig, die Kinder kommen erst zum Schluß. Das hat immer geklappt. Dabei mussten sie auch lernen sich für nur eins zu entscheiden. Regeln können auch spielerisch vermillelt werden. Beim Rollenspiel ( die Puppe beim Anziehen helfen, erst wenn sie sich gewaschen hat, usw....) oder im Umgang mit Gesellschaftsspiele. Habe ich so die Frage beantwortet? |
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| AW: Kindererziehung!? Danke Mehdia, Danke Mehdia für deine Einschätzung...ich glaub das Kindererziehen alles andere als leicht ist. Denn ich glaub, es kommt immer eine Situation bei der man sich in einer Sackgase fühlt. Ich versuch mein Beispiel etwas zu konkretisieren,. Man nehme an das es sich um das erste KInd handelt und das die Eltern davon ausgegangen sind das es auch das einzige bleiben wird. Was sich mit den Jahren dann als falsch bewiesen hat. Das Problem ist, wenn man einem Kind 8 Jahre lang nichts zeigt und es auch nicht die Bereitschaft zeigt z.b. von alleine die Hausaufgaben zu machen oder bei Bitte den Tisch mit aufzuräumen... da seh ich ein Problem. Wie kommen die Eltern da wieder raus.?! Ich glaub das wird ein hartes stück arbeit. Ich glaub es ist schwieriger etwas einem Kind abzugewöhnen als wenn man´s ihr sofort richtig zeigt. Das mit dem "Erwachsenen nachmachen", da geb ich dir vollkommen recht, aber wenn es darum geht die unangenehmen sachen zu machen wie z.B. selber das Gesicht zu waschen, dann will es wieder kind sein. |
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| AW: Kindererziehung!?
- Häufiges bestrafen kann zu feindseligem und aggressivem Verhalten führen - Das Modell der Bestrafung wird von dem Kind selbst eingesetzt um sich gegen andere durchzusetzen - Häufige Bestrafung mindert das Selbstwertgefühl des Kindes und kann zu Motivationslosigkeit und Passivität führen |
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| AW: Kindererziehung!? ja da haste recht, aber wie bekommt man ein kind dazu seine Einstellung zu ändern? manchmal bleibt den Eltern keine andere wahl als sie zu bestrafen. Denn wenn sie Sanktioniert werden merken sie manchmal erst das sie etwas falsch gemacht haben... ich mein es muß ja nicht unbedingt die harte tour mit schlägen sein... aber ja jetzt versehe ich warum viele Eltern so schnell weiße haare bekommen |
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| AW: Kindererziehung!? Mahdia.de die Erfahrung sprich von selbst. Danke für deine Tipps, ich sehe in das was du schreibst das geheimnis viele erfolgreiche Eltern-Kinder Beziehungen und entdecke auch katastrophale Fehler die Eltern begehen können. Wenn ich mich gut erinnere, arbeitest du als Lehrer, glaubst du das jeder dazu fähig wäre über die Erziehung seiner Kinder aus diese Perspektive zu schauen? auch wenn sie keine Bidlung in diese Richtung genossen haben? |
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| AW: Kindererziehung!? mein stichwort heisst: unsre eltern haben keine pädagogik studiert und trotzdem sind aus uns wohl erzogene männers und frauens geworden. (naja die meisten zumindest) solange man im kind eine bestimmte grenze nich überschreitet, sollte den eltern ihre carte blanche erhalten bleiben. keine demütigung, keine körperliche belästigung, keine erniedrigung. damit fahren alle gut. |
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| AW: Kindererziehung!? ohne selbst ein eigenes kind zu haben, aber man war ja selbst mal klein und putzig und wenn ich mir meinen neffen heute so anschaue, dann ist es auf jeden fall ziemlich anstrengend einem kind zu erklären, was gut und was nicht gut ist. da man ja ein kind vor sich hat, dass einiges nicht verstehen kann, da es einfach keine ahnung hat, ist es vor allem wichtig zu erklären wieso weshalb und warum man dies und jenes nicht tun sollte. dinge wie eigenständig das gesicht zu waschen oder zähne zu putzen, da muss man die kleinen spielerisch heranführen. ich erinnere mich an die geschichten um karius und baktus, die einem in die zähne hämmern sobald man sie mit zucker füttert und dass man die nur tot bekommt, wenn man sich die zähne regelmässig putzt. mein vater hat auch so einen "zähneputzen-club" eingeführt und wir kinder haben dann alle dagestanden und uns die zähne geputzt. ausserdem hats spass gemacht mal das gleiche zu machen wie so ein erwachsener, kinder wollen das ja auch unbedingt selber machen, man fühlt sich ja dann auch ein stück weit erwachsener. bei aller liebe, die man dem kind mitgeben muss, ist es trotzdem wichtig autoritär zu sein. das versteh ich bei einigen eltern nicht, wenn die ihr kind antiautoritär erziehen fehlt ihm jegliche struktur und es kennt seine grenzen nicht, vor allem wird es sich nicht anpassen können da draussen. ma ba3ref, ist sicher leicht reden, wenn man nicht selbst ein elternteil ist
__________________ When I despair, I remember that all through history the ways of truth and love have always won. There have been tyrants, and murderers, and for a time they can seem invincible, but in the end they always fall. Think of it - always! |
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| AW: Kindererziehung!? Envoyé par Ram-Z Natürlich, JA!
Diese Antwort bedeuted, dass die beste Erziehung im Grunde die Selbst-Erziehung ist. Achte die Kinder als eigenständige Menschen, sei ihnen mündiges Vorbild, mit eigenen Bedürfnissen. Gib ihnen so viel an Zuwendung und Liebe wie möglich. Fördere und fordere sie und zeige ihnen ihre Grenzen so oft wie nötig. Zitat, Goethe:
Bildung hat weniger etwas von Eingreifendem, Manipulierendem, sondern eher von Ermöglichendem, von Angebot und geht bereits vom Wort her von einem mehr oder weniger bewussten Bild aus, von einem Vor-Bild oder Ideal-Bild, von einem Menschen-Bild und Welt-Bild. Optimal wäre es, wenn jeder junge Mensch bereits in seiner Kindheit Gelegenheit hätte, sich seine eigenen, bewussten Leit-Bilder, die ein konstruktives Miteinander mit seiner Mitwelt ermöglichen, frei für seine eigene Bildung zu bilden, ohne durch eine noch so gut gemeinte, letztlich aber doch nur egoistische Einflussnahme auf ein einziges, bestimmtes Leitbild hingeführt zu werden. Wallahu a3lem! |
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| AW: Kindererziehung!? ich hab mal wieder ne frage: wie merkt man dass das Kind tatsächlich krank ist? ich mein wenn es rot anläuft, fieber hat oder sich übergibt ist das ja klar... aber wenn es zum Beispiel Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen hat, wie kann man erkennen das dass Kind nicht simuliert, ich mein Kinder wollen manchmal die Aufmerksamkeit erzwingen. |
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| AW: Kindererziehung!? Bei Kindern äußern sich viele Krankheiten anders als bei Erwachsenen, und Kinder können ihre Beschwerden sprachlich noch nicht wie Erwachsene darlegen. Regel Nr. 1: Der Erhalt der Gesundheit Ihres Kindes ist die ständige und gemeinsame Aufgabe von Ihnen und Ihrem Kinderarzt. Ein Kinderarzt hat sich nach einem Medizinstudium von mindestens sechs Jahren für wenigstens weitere fünf Jahre mit Krankheiten von Kindern beschäftigt. Es ist unmöglich, sein Wissen, sein Können, seine Erfahrung und seine Fertigkeiten auf einer Website darzustellen. Daher gilt: Wann immer Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Kinderarzt! Nur Ihr Kinderarzt vor Ort kennt alle Details zur Krankheit Ihres Kindes, die es erlauben, eine Diagnose zu stellen und die dafür beste Therapie zu verordnen. Zögern Sie daher nie, nötigenfalls seinen fachkundigen Rat einzuholen. Regel Nr. 2: Wirkt ein Kind gesund, krank oder schwerkrank - das ist oft entscheidend. Kinder, die noch ihrem normalen Spiel nachgehen, können nicht akut lebensbedrohlich krank sein. Nachfolgend einige mögliche Anhaltspunkte: * Ihr Kind spielt oder lacht weniger als sonst. * Es lässt sich nur schwer beruhigen. * Es klammert sich in übertriebener Weise an Sie. * Zu Zeiten, wo es sonst hellwach ist, scheint es sehr müde. * Es wimmert oder scheint Schmerzen zu haben. * Keine Tränen beim Weinen. |
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| AW: Kindererziehung!? danke Mahdia, wir können uns ruhig dutzen ![]() das mit den "keine Tränen beim Weinen" find ich interessant. Das hab ich noch nicht erlebt. Ich kann mich noch an meinen arzt erinnern, der hatte damals alle diagnosen in den Computer getippt und gewartet, was der schlaue Bildschirm ihn dann sagte, das fand ich damals schon toll (vorsicht ironie) ...im endeffekt ist das ne gradwanderung, das kind kann sich tatsächlich schlecht fühlen, oder es kann auch simulieren. Die richtige Einschätzung scheint doch dann im Gefühl der Eltern liegen zu müssen... |
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| AW: Kindererziehung!? Envoyé par Hanni
Fortsetzung: Inkonsequente Eltern drohen, schreien, aber tun nichts. Auch wenn Kinder Regeln überschreiten, handeln sie nicht, sie kündigen zwar Sanktionen an, aber führen sie nicht aus. Kinder merken das schnell und nehmen ihre Eltern entsprechend nicht mehr ernst. Konsequenz bedeutet folgerichtiges Verhalten und vermittelt so Berechenbarkeit und Sicherheit. Das Kind weiß, wenn ich dies tue, passiert das. Inkonsequente Eltern reagieren nach Laune und Belastbarkeit.Ein Beispiel: Ist Mama gut drauf, darf das Kind ausgiebig mit Wasser planschen. Ist Mama genervt, flippt sie schon aus, wenn das Kind den Wasserhahn nur anfasst. Passive Eltern erfüllen jeden Wunsch und lassen sich alles gefallen. Sie wollen Konflikte unbedingt vermeiden und vor allem ihre Ruhe haben. Ursachen für dieses Verhalten sind meist ein Mangel an Zeit oder innerer Kraft. Dieses Verhalten ist natürlich kurzsichtig. Irgendwann ist aber auch bei passiven Eltern die Geduld am Ende, spätestens wenn sie merken, dass die Kinder ihnen nur noch auf der Nase rumtanzen. Was folgt, ist ein Donnerwetter, das für die Kinder völlig unvermittelt eintritt und für sie nicht nachvollziehbar ist. Kindesmisshandlungen werden oft von eigentlich passiven Eltern verübt. Das Muster: Nachgeben, nachgeben, nachgeben und schließlich explodieren, ist gefährlich. Mit Passivität geht auch die elterliche Einstellung einher, dass ihre Kinder wichtiger sind als sie selbst. Eltern stellen sich an die letzte Stelle in der Familie und versuchen in erster Linie ihre Kinder glücklich zu machen. Die verstehen diese – nonverbale – Botschaft sehr gut und lernen schnell, dass ihre Bedürfnisse wichtiger sind als die ihrer Eltern. Daraus entstehen kleine Tyrannen, die nicht gelernt haben, sich auch mal zurückzunehmen. |
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